Wie gelangt das Plastik ins Meer?

Eine der wohl wichtigsten Fragen bei meinem letzten Vortrag kam von einer älteren Dame: „Wie kommt denn der ganze Plastikmüll nur ins Meer?“

Ich glaube sie konnte sich das wirklich nicht vorstellen. Jeder benutzt doch Müllbeutel, die Müllabfuhr komm regelmäßig, wir recyceln und bringen unseren Müll auf den Wertstoffhof… also, wie soll denn da nun der Müll ins Meer kommen?

Leider haben wir trotzdem immer noch viele Wege offen gelassen, wie der Müll ins Meer gelangen kann.

Hier eine Übersicht wie der Müll an niederländischen Stränden zustande kommt von ecomare.nl:

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Zum einen wird der Müll einfach von Menschen ins Meer geworfen. Besonders im Ausland und auf hoher See ist das keine Seltenheit. Ein sehr trauriges Beispiel ist die Insel Thilafushi. Hier wird der Müll, der nicht kompostierbar ist einfach aufgetürmt. Der Wind wird schon den Rest übernehmen… oder?

Aber auch bei uns ist nicht jeder so ordentlich und sorgsam und schmeißt seinen Müll in die Mülltonne. Wenn ich da nur an die Tüten von McDonalds denke, die bei uns immer wieder in den Garten fliegen… Und irgendwann landet der Müll in einem Fluss und von da aus geht es weiter ins Meer. Der Fotodesigner Stephan Horch hat hierzu über Crowdfounding ein Projekt gestartet. Es heißt Cleanriver Projekt und er paddelt dabei unsere Flüsse ab und fotografiert dabei den ganzen Müll den er sieht. Gleichzeitig gibt es auf seinen Flussrouten auch immer wieder Ausstellungen zu diesem Thema.

Ein weiteres großes Problem ist das sogenannte Mikroplastik. Es ist in vielen Kosmetikprodukten wie Zahnpaste, Hautpeeling, Haarshampoo usw. enthalten und gelangt über das Abwasser in die Umwelt und ins Meer. Und auch aus unseren Waschmaschinen wird so einiges gespühlt: Fleecepullis und andere Kunstfasertextillien verlieren bei jedem Waschgang Fasern, die so winzig sind, dass unsere Siebe sie nicht aufhalten.

Dafür essen wir das ganze dann aber wieder wenn es freitags z.B. Fisch gibt. Guten Appetit…

Einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema gibt es auch noch bei WWF: Unsere Ozeane versinken im Plastikmüll

 

ABER

Es gibt so viele schöne Alternativen zu Plastik!

Deshalb habe ich mir nun auch das Buch „Statt Plastik“ von Jutta Grimm gekauft. Dazu gibt es dann das nächste Mal einen ausführlichen Bericht.

 

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Blechbixn

Seine Brotzeit kann man auch ohne Tupper und Co. sehr gut transportieren.

Mit diesen Brotzeitdosen von Lunchbots zum Beispiel.

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Wir haben diese Boxen nun schon seit über einem Jahr und ich finde sie wirklich praktisch. Einfach in den Geschirrspüler rein und fertig.

Besonderes Highlight: man kann sie auch gravieren lassen! (Siehe die Initialen „D.Z.“ auf der Flasche von Klean Kanteen und der Unterseite der obersten Box.)

Die unterste Box kommt von Manufactum und muss vor allem für Käse- und Wursteinkäufe herhalten.

Die Flaschen haben wir auch bei Kivanta.de bestellt, bzw. im Naturlieferant in München gekauft. Sie sind wirklich unverwüstlich, passen gut in die Halterung vom Traktor und ein paar Warmhaltehüllen für den Winter haben wir selbst genäht. Ich fand den Geschmack zwar am Anfang ungewohnt, aber mein Mann mag diese Flaschen sogar lieber als Glasflaschen.

Übrigens kann man ach kleine Flaschen für Babys aus Edelstahl kaufen! Die gibt es z.B. von NUK, aber auch von Kanteen.

Eine weitere Alternative gibt es bei  Zuperzozial. Hier kann man sowohl Boxen aus Bambus, als auch Botzeittüten aus abwaschbarem Papier kaufen. Die muss ich aber erst nochmal ausprobieren…

 

Lieblingsladen – Lieblingsprodukte

Unser Lieblingsladen für plastikfreie Kinderbekleidung und Spielsachen ist der Familienladen-Winter in Oberstimm.

Es begann alles mit unseren Stoffwindel, für die wir hier kompetente Beratung und endlich einen Ansprechpartner vor Ort gefunden hatten.

Danach kamen unsere Wollwalkanzüge (anscheinend zur Zeit unheimlich gefragt unter Müttern, da warm und pflegeleicht) und Schuhe. Und auch die Bodys aus Wolle/Seide haben wir in jeder Größe. Einen dicken Wollpulli würde ich auch immer wieder für jeden Herbst/Winter kaufen. Die Kinder sind darin einfach so schön kuschelig eingepackt… =)

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Das schöne ist hier, dass die Produkte auch noch meistens ökologisch produziert und fair gehandelt wurden.

 

Die Pyramide ist aus Holz und mit Pflanzenfarben bemalt -also kein Problem, wenn sie auch mal als Beißring herhalten muss. Der Hund mit Spieluhr hat ein Fell aus Baumwolle und ist mit Wolle gefüllt. Das Träumerle ist aus Seide und mit einem Wollball. Und die Lederpuschen sind aus pflanzengegärbtem Leder und mit pflanzlicher Farbe gefärbt. Solche gibt es zwar auch bei DM zu kaufen, aber nur hier bekommt man die Schuhe auch richtig angepasst und Tipps und Pflegehinweise dazu.

Zudem kommen die hier aufgeführten Produkte alle aus Deutschland.

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Sogar eine Badeente aus Naturkautschuk haben wir hier gefunden! Dazu ein echter Schwamm und ein Bademantelhandtuch (man beachte die Drückknöpfe: hier kommen die Arme durch )

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Das waren nun nur mal unsere absoluten Lieblinge… ich kann ja nicht den ganzen Schrank abfotografieren. =)

 

Viele Sachen, die man nicht gleich im Laden sieht können auch bestellt werden, wie Puppenwägen, Kinderküchen, Schaffelle, Bettwäsche, usw. Einfach mal nachfragen.

Unsere Erstlingsausstattung haben wir hier auch bekommen… so schön. Und besonders in diesem heißen Sommer war sie wirklich perfekt: ein Body aus Wolle/Seid (aus Deutschland) und ein Body aus Wollte/Seide (aus der Schweiz). Die Seide kühlt und die Wolle nimmt den Schweiß auf. Gleichzeitig wärmt die Wolle wieder, wenn im Schatten ein kühler Lufthauch kommt. Deshalb wird Wolle nun auch wieder vermehrt für Sportbekleidung verwendet. Aber dazu ein andermal mehr.

Für alle, die weiter weg wohnen: einige Artikel kann man auch über Ebay kaufen -> stores.ebay.de/Winter-der-Familienladen.

 

 

Zahnbürsten

Die erste Frage zu unserem Versuch möglichst ohne Plastik zu Leben gilt fast immer dem Thema Zähneputzen: „Ja, aber es gibt doch gar keine Zahnbürsten ohne Plastik!“

Doch, die gibt es. Im Folgenden werde ich die paar Vorstellen, die wir schon ausprobiert haben und was es noch so auf dem Markt gibt.

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Meine erste Zahnbürste aus Buchenholz und mit Schweineborsten habe ich bei kivanta.de bestellt. Ich glaube sie war leider in Plastik verpackt, aber ich weiß es leider nicht mehr genau…

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Das erste Mal Zähneputzen mit dieser Zahnbürste war sehr ungewohnt. Nichts gibt nach und dann auch noch diese Schweineborsten im Mund. Um ehrlich zu sein: ich fand es erstmal ekelig. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es nicht vielleicht auch an den Schwangerschaftshormonen lag. Nachdem ein paar Wochen vergangen waren habe ich sie wieder probiert und heute mag ich diese Zahnbürste am Liebsten. Einziger Nachteil: es gehen immer wieder ein paar Haare aus. Weil ich das für Kleinkinder nicht so geeignet finde habe ich für meine Tochter (2 Jahre) eine Kinderzahnbürste von Woobamboo ausprobiert.

 

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Zähneputzen mit diese Zahnbürste funktioniert auch bei kleinen Kindern super. Allerdings passe ich sehr darauf auf, dass sie pfleglich behandelt wird. Der Preis von 8,95€ für zwei Bürsten ist im Vergleich zu Plastikzahnbürsten schon stattlich. Außerdem ist sie leider wie jede andere Zahnbürste in Plastik verpackt.

Mein Mann hat eine Zahnbürste von Zero Waste, gekauft im Naturlieferant, ausprobiert.

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Ein Pluspunkt ist schon mal, dass diese Zahnbürste komplett in recyceltem Papier verpackt ist. Allerdings hat uns die Verkäuferin empfohlen die „soft“ zu nehmen und sie hatte auch wirklich recht damit. Selbst die softe Zahnbürste ist noch ziemlich hart.

 

Allerdings gibt es auch noch einige andere plastikfreie Zahnbürsten.

Von Hydrophil gibt es ganz ähnliche, wie die von ZeroWaste.

Manufactum hat eine Zahnbürste aus Zelluloseazetat im Sortiment mit, je nach Wunsch, Polyamid (Plastik), Dachshaar oder Schweineborsten.

Zusätzlich gibt es Wechselköpfe aus Siwakwurzel mit der passenden Zahnbürste.

Oder gleich einfach nur das Zahnputzholz. Das werde ich als nächstes ausprobieren. Vielleicht ist es ja ganz gut als“ Zusammenbeiß-Zahnbürste“für Kinder geeigenet.

In was für einer Verpackung diese Zahnbürsten dann kommen kann ich aber leider nicht sagen.

Unser Zahnputzbecher ist übrigens von BioBu aus unserem ansässigem Eine Welt Laden. Und die Vömel Zahnseide aus echter Seide und mit Bienenwachs überzogen gibt es verpackungsfrei bei monomeer.de.

 

Viel Spaß beim Zähneputzen! 🙂

 

Die Bäuerin von heute

Leider gibt es auch heute noch Frauen, die sich in einen Landwirt verlieben, auf den Hof ziehen, mitarbeiten und…? Danach kommt nichts mehr. Keine Festanstellung, es wird nichts in die Rentenkassen eingezahlt, noch nicht mal geheiratet und die Frau arbeitet halt irgendwie so mit.

Die Mehrheit der Frauen ist heutzutage allerdings gut bis sehr gut ausgebildet. Sie sind selbstbewusst, selbstständig und selbstbestimmt. Meist entscheidet die Frau nach dem pragmatischen Kriterium: wo verdiene ich mehr? ob sie bei ihrem Mann im Betrieb mit einsteigt oder in ihrem alten Beruf tätig bleibt.

Oder ob sie sich selbst am Hof ein zweites Standbein schafft. Und dabei ist es nicht als Nachteil, sondern als Bereicherung zu sehen, wenn sie nicht aus der Landwirtschaft stammt. Wunderbare kreative Perspektiven ergeben sich daraus. Warum denn nicht an den Hofladen der Schwiegermutter ein Floristikgeschäft angliedern? Oder als Heilerziehungspflegerin den Kuhstall behindertengerecht umbauen um so auch Menschen mit Handicap die Arbeit auf einem Bauernhof zu zeigen? Natürlich kann man auch das Hobby zu einem zweiten Standbein machen: ich backe gerne – vielleicht ein Hofcafé? Ich habe ein faible für Kürbisse – warum nicht Kürbisse anbauen, vermarkten, ein Kürbisfest veranstalten?

Die Bäuerin von heute versteht sich meist mehr als Managerin:oft muss ein mehrgenerationen Haushalt versorgt werden, Altenteiler werden gepflegt, der Garten wird schön gestaltet, die Kinder müssen betreut werden (ein Hof ist kein Kinderspielplatz!), in der Landwirtschaft wird mitgearbeitet oder bei eigenem Beruf zumindest mit geplant, vielleicht auch die Büroarbeit erledigt… und das alles sollte am besten harmonisch nebenbei laufen.

Und dabei will man ja auch noch gut aussehen. Einen gewissen Lebensstandard führen und am Besten mehrmals im Jahr in den Urlaub fahren.

Auch das ist heute kein Problem. Wie man sieht gibt es auch auf dem Land Internet. 😉 Abends um 22:00 Uhr nochmal schnell Wimperntusche bei Douglas einkaufen, oder ein bisschen shoppen auf armedangels.de, das kommt auch berufstätigen Frauen auf dem Land entgegen.

Ich kenne kaum eine Bäuerin, die bereit ist auf ihren Urlaub zu verzichten. Zwar hängen Landwirte manchmal schon sehr sehr sehr an ihren Höfen und es ist schon manche Überzeugungskraft nötig – aber notfalls wird eben alleine bzw. mit Freundinnen der Sommerurlaub oder das Skifahren oder was auch immer genossen.

 

Ein bekanntes Buch zum Leben der Bäuerin, wie es früher mitunter war ist Herbstmilch -Lebenserinnerungen einer Bäuerin von Anna Wimschneider. Wie stark diese Frauen damals waren und was für ein entbehrliches Leben sie oftmals führen mussten kann man sich heute kaum noch vorstellen.

Ein weiteres interessantes Buch ist Frauen auf dem Land von Annegret Braun.

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In diesem Buch berichtet die Autorin vom Leben auf dem Land von früher bis heute. Es ist wirklich sehr interessant mal zu sehen wie kreativ, selbstbewusst und voller Tatendrang Frauen schon immer waren oder teilweise auch sein mussten – und was sie heute so aus ihrer Situation machen.

 

Viel Spaß beim Schmökern in der kalten Jahreszeit…

Bäuerin? Ich? Niemals.

Vor gefühlt sehr vielen Jahren hat mir mein Freund mitgeteilt, dass er es schön finden würde, wenn ich eines Tages Bäuerin werden und mit ihm gemeinsam den Hof führen würde. Ich stand damals kurz vor dem Abi, habe dicke Wälzer durchforstet um raus zu finden, was ich denn nun eigentlich studieren will und ich habe ihm aus tiefster Überzeugung und sehr entrüstet geantwortet:“ Nein, niemals. Dafür mach ich doch nicht mein Abitur!“

Heute ist er mein Mann. Und ich weiß nicht so recht, ob ich damit nun Bäuerin bin. Ab wann ist man denn Bäuerin? Sobald man einen Landwirt geheiratet hat? Oder erst sobald man anfängt sich nicht mehr zu schminken, den ganzen Tag mit einer Schürze und einem Tuch auf dem Kopf rumläuft, vorzugsweise nach irgendwelchen Tieren stinkt und von der Welt nichts mehr mitbekommt?

Ja, ich gebe es zu… so ungefähr sah mein Bild von einer Bäuerin aus. Obwohl ich es auch zu diesem Zeitpunkt schon dank meiner Schwiegermutter hätte besser wissen müssen.

Damals habe ich mich im Internet auf die Suche nach sowas wie Erfahrungsberichten gemacht. Was macht man am besten, wenn man sich in einen Landwirt verliebt hat? Nachträglich die Flucht ergreifen? Oder einfach alle Träume begraben, die man bisher so hatte?

Okay, nicht alle Frauen finden das wohl so schlimm wie ich. Es gibt auch Mädels, die erstmal wissen wollen, wie viel Land, wie viele Traktoren, wie viele Tiere, usw. der neue potentielle Kandidat hat und sich dann den vermeintlich besten raussuchen.

Aus diesem Grund kommt als nächstes nun erst einmal ein Beitrag zur Bäuerin von heute und danach wie es sein kann mit einem Landwirt zusammen zu sein.

Bücher, Bäume, Steuergelder

Heute habe ich endlich eine gute Alternative zu Amazon gefunden! Es gibt zwar bis jetzt nur Bücher, DVDs, CDs und E-Books, aber das ist ja schon mal ein Anfang.

Warum ich eine Alternative zu Amazon will?

Ich halte schlicht und einfach nichts von einer Firma, die sich sowohl weigert ihre Mitarbeiter anständig zu bezahlen, als auch weigert bei uns Steuern zu bezahlen.

Da gehe ich doch lieber in meine Lieblingsbuchhandlung. Dort bekomme ich auf die Frage nach einem Märchenbuch keine 2231 Ergebnisse um die Ohren gehauen, sondern eine kompetente Auswahl der schönsten Bücher. Und falls mir ein Buch nicht gefällt kann ich es auch in einer Buchhandlung wieder zurück geben.

Aber trotzdem hier nun die soziale Ökoantwort auf Amazon: seedread.de

Der Versand ist hier übrigens auch kostenlos, die Mitarbeiter werden fair bezahlt, die Steuern werden in Deutschland gezahlt, gespendet wird auch noch was und wie schnell der Versand funktioniert kann ich euch hoffentlich in wenigen Tagen schreiben.

Ich hoffe viele Menschen werden hier einkaufen, damit diese Firma zu einer echten Konkurrenz wird.

„UND ALLE SO: YEAHH!“ (seedread)

Ein Loblied auf die Hauswirtschaft

Heute ist eigentlich keine Zeit – wie so oft – für einen Blogeintrag. Denn heute muss ich im Fach „Unternehmensgründung“ eine Schulaufgabe schreiben. Und eigentlich lernen…

Trotzdem möchte ich an dieser Stelle kurz die Hauswirtschaftsschulen an sich vorstellen und warum ich mich dazu entschlossen habe, trotz Studium in Psychologie und zwei kleinen Kindern, in Teilzeit eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin zu machen.

Zunächst lernt man in einer Hauswirtschaftsschule sehr viele lebenspraktische Dinge und bekommt auch noch das Rüstzeug um sich selbständig machen zu können. Nebenbei wird noch der Ausbilderschein absolviert und man bekommt vor allem Einblick in sämtliche Belange, die einen landwirtschaftlichen Betrieb betreffen. Mit anderen Worten: genau das was ich brauche.

Die Ausbildung dauert 1,5 Jahr in Teilzeit. Voraussetzung dafür ist, dass man schon eine abgeschlossene Berufsausbildung hat.

Unterrichtet werden unter anderem die Fächer: Kochen, Nähen, Haushalts- und Textilpflege, Ernährungslehre, Unternehmensgründung, landwirtschaftliche Unternehmensführung, Familie und Persönlichkeitsbildung, Haushaltsmanagement und Gartenbau.

Ich finde diese Schule klingt zwar furchtbar altbacken, aber trifft genau den Kern der Zeit. Genau die beiden Punkte nachhaltig und ökologisch leben werden hier bestens vermittelt.

Wie oft habe ich in den letzten Wochen und Monaten zum Thema einkaufen die Schlagworte bio, regional, saisonal gehört… aber woher weiß man denn, was saisonalerweise gerade da draußen wächst? Und warum ist „bio“ immer so teuer? Wo liegen eigentlich die Unterschiede zwischen dem Fleisch, dass ich im Supermarkt in Plastik eingeschweißt kaufe und dem Fleisch, dass ich in der Hofmetzgerei kaufe?

Alle diese Fragen und noch viel mehr werden hier kompetent und von Fachexperten beantwortet. Nicht von irgendwem, der mal irgendwas gehört hat oder selbst rumexperimentiert. Und auch das Haushaltstechnikseminar hätte ich ruhig schon ein paar Jahre eher brauchen können.

Was das Beste an der ganzen Schule ist? Die Mädels! Selten trifft man auf so unterschiedliche Frauen mit dem selben Ziel. Von der McDonalds-Mitarbeiterin, über die Metzgereifachverkäuferin bis hin zur Ingenieurin – von 21 bis 55 Jahren ist alles vertreten.

Hier der Link zu meiner Schule. Es gibt aber in ganz Deutschland Hauswirtschaftsschulen, die nach den selben Standards ausbilden.

Und nun muss ich zurück zu Diversifizierung… 😉

Einhorn

Während meinem letzten Vortrag bei der KLJB (Katholische Landjugendbewegung) zum Thema „Nachhaltig Glücklich – auch ohne Plastik?“ fand der „Markt der Möglichkeiten“ statt. Neben Kleiderkreisel und Reparatur- und Nähcafé war dort auch der witzige Stand von Einhorn vertreten:

Kondome, Kondome, Kondome – so weit das Auge reicht. In einem coolen Design und auch noch fair produziert. Was gibt es besseres? 😉 Aber überzeugt auch am besten selbst.

Hier ein kurzer Videobericht über die Gründer. Und hier die Website.

btw. Der Schlafentzug mit einem zahnenden Kleinkind und einem Baby ist wirklich enorm. Deshalb gibt es heute nur diesen kurzen Beitrag von mir…