Ein Loblied auf die Hauswirtschaft

Heute ist eigentlich keine Zeit – wie so oft – für einen Blogeintrag. Denn heute muss ich im Fach „Unternehmensgründung“ eine Schulaufgabe schreiben. Und eigentlich lernen…

Trotzdem möchte ich an dieser Stelle kurz die Hauswirtschaftsschulen an sich vorstellen und warum ich mich dazu entschlossen habe, trotz Studium in Psychologie und zwei kleinen Kindern, in Teilzeit eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin zu machen.

Zunächst lernt man in einer Hauswirtschaftsschule sehr viele lebenspraktische Dinge und bekommt auch noch das Rüstzeug um sich selbständig machen zu können. Nebenbei wird noch der Ausbilderschein absolviert und man bekommt vor allem Einblick in sämtliche Belange, die einen landwirtschaftlichen Betrieb betreffen. Mit anderen Worten: genau das was ich brauche.

Die Ausbildung dauert 1,5 Jahr in Teilzeit. Voraussetzung dafür ist, dass man schon eine abgeschlossene Berufsausbildung hat.

Unterrichtet werden unter anderem die Fächer: Kochen, Nähen, Haushalts- und Textilpflege, Ernährungslehre, Unternehmensgründung, landwirtschaftliche Unternehmensführung, Familie und Persönlichkeitsbildung, Haushaltsmanagement und Gartenbau.

Ich finde diese Schule klingt zwar furchtbar altbacken, aber trifft genau den Kern der Zeit. Genau die beiden Punkte nachhaltig und ökologisch leben werden hier bestens vermittelt.

Wie oft habe ich in den letzten Wochen und Monaten zum Thema einkaufen die Schlagworte bio, regional, saisonal gehört… aber woher weiß man denn, was saisonalerweise gerade da draußen wächst? Und warum ist „bio“ immer so teuer? Wo liegen eigentlich die Unterschiede zwischen dem Fleisch, dass ich im Supermarkt in Plastik eingeschweißt kaufe und dem Fleisch, dass ich in der Hofmetzgerei kaufe?

Alle diese Fragen und noch viel mehr werden hier kompetent und von Fachexperten beantwortet. Nicht von irgendwem, der mal irgendwas gehört hat oder selbst rumexperimentiert. Und auch das Haushaltstechnikseminar hätte ich ruhig schon ein paar Jahre eher brauchen können.

Was das Beste an der ganzen Schule ist? Die Mädels! Selten trifft man auf so unterschiedliche Frauen mit dem selben Ziel. Von der McDonalds-Mitarbeiterin, über die Metzgereifachverkäuferin bis hin zur Ingenieurin – von 21 bis 55 Jahren ist alles vertreten.

Hier der Link zu meiner Schule. Es gibt aber in ganz Deutschland Hauswirtschaftsschulen, die nach den selben Standards ausbilden.

Und nun muss ich zurück zu Diversifizierung… 😉

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s