Wie alles begann…

Nun wird es wirklich allerhöchste Zeit, dass hier mal wieder frischer Wind reinkommt.

Es ist schon wieder ganz schön spät. Um genau zu sein 22:22 Uhr. Soweit ich das hören kann schlafen alle im Haus friedlich und tief erschöpft. Bei uns ist nämlich gerade Erntezeit – sehr anstrengend, schön, ereignisreich und zuweilen kräftezehrend. Aber das ist eine andere Geschichte.

Heute geht es darum, warum hier schon wieder so lange nichts mehr dazu gekommen ist:

Wegen unserem KINDERGARTEN!!! 😀

Ja, am Liebsten würde ich es ganz laut rufen: Wir wollen einen Kindergarten gründen!

Seit Anfang des Jahres haben sich nun mehrere Eltern in meiner Wohngegend zusammengefunden um durch eine Elterninitiative einen Kindergarten zu gründen.

Natürlich nicht nur irgendeinen Kindergarten… sondern einen Waldorfkindergarten.

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Wie ich zur Waldorfpädagogik kam?

Manchmal stöbere ich gerne durch unsere Bibliothek und als gerade alle Bücher, die ich ausleihen wollte schon eingespeichert waren, habe ich das Buch „Jedes Kind ein Könner“ von Henning Kullak Ublick gesehen und spontan mitgenommen.

Zu Hause habe ich dann festgestellt, dass es in diesem Buch nur um die Pädagogik an Waldorfschulen geht. Und ich war so gefesselt, dass ich alles an zwei Tagen verschlungen habe.

Daraufhin bin ich dem „Förderverein Waldorfschule Ingolstadt e. V.“ beigetreten. Doch da dieser Verein nicht mehr sehr aktiv ist und meine Kinder ja zunächst auch erstmal in den Kindergarten gehen habe ich andere Eltern gesucht, die sich ebenfalls einen Waldorfkindergarten und eine Schule wünschen.

Entstanden ist unser Verein „Freunde der Waldorfpädagogik Schrobenhausen“ (bald e.V.).

Sowie eine Eltern-Kind-Gruppe, die sich einmal wöchentlich trifft, viele Bastelabende, Filmabende, ein eigener Stand am Schrannenfest und dazu noch unsere wunderschöne Website waldorfkindergarten-schrobenhausen.de.

Im Moment sind unser Kindergartenkonzept und auch das Finanzierungskonzept am Entstehen. Eine sehr schöne Arbeit, die mir viel Freude bereitet.

 

 

Nur kurz und bündig – warum Waldorf?

Weil ich alles so wunderbar durchdacht finde.

 

Zum Abschluss unser kleines Verslein aus der Eltern-Kind-Gruppe:

 

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Gute Nacht! 🙂

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Die Sache mit dem Ei…

Seit langer Zeit kaufen wir nun diese mega teuren Eier im Supermarkt. Und das hat mir sehr viel Überredungskunst gekostet. Meine Schwiegermutter hat mich da erst nicht so ganz verstanden… warum muss denn bitte alles immer bio und regional und dann auch noch doppelt so teuer sein?

Ich finde bei vielen Dingen des täglichen Lebens kann man den Preisunterschied zwischen dem Bioprodukt und dem konventionellen Produkt irgendwie wegdiskutieren. Bei den Eiern nicht. Die 10er Packung Bioeier kostet bei uns doppelt so viel oder sogar mehr als doppelt so viel wie die Eier von Gut&Günstig.

Was spricht dann dafür trotzdem mehr Geld auszugeben?

Neben der Haltungsform (bio= zumindest besser) und dem Umweltschutz ist für mich das schlechte Gewissen ehrlich gesagt der Hauptgrund.

Seit ich mit einem Landwirt verheiratet und nun auch noch Hauswirtschafterin bin, weiß ich, dass Hühner eine sehr ausgewogene und vor allem auch eiweißreiche Ernährung brauchen. Der dafür verwendete Eiweißlieferant Nr. 1 ist dabei meist die Sojabohne. In einem Bericht vom WWF heißt es dazu, dass ca, 4,5-4,6 Tonnen Sojaschrot jährlich an Nutztiere in Deutschland verfüttert werden. Dieses Soja kommt meist aus dem Ausland und ist zu 80% genmanipuliert. Auch wenn das große Versprechen lautete, dass bei Anbau von genmanipulierten Pflanzen weniger gespritzt werden müsse, so hat sich in der Realität ein anderes Bild gezeigt. Weiter Fakten findet man dazu unter umweltinstitut.org.

Einer der großen Gewinner des Anbaus von genmanipulierten Pflanzen ist die Firma Monsanto. Sie fahren gleich auf doppeltem Wege Gewinne ein: der Bauer macht sich abhängig, da er das Saatgut immer wieder bei der Firma nachkaufen muss und gleichzeitig auch noch eine erhöhte Menge Spritzmittel beziehen muss. Es heißt übrigens Spritzmittel, Herbizid oder Fungizid – aber niemals Pestizid. Das ist ein Kunstwort. Frei erfunden und löst bei mir immer Schüttelfrost aus. Den englischen Begriff „pesticide“ gibt es dafür durchaus und der bedeutet im Deutschen „Schädlingsbekämpfungsmittel“.

Wie sich dieses System auf viele Menschen und Tiere auswirkt kann man in diesem Bericht sehen:

Ich finde das ehrlich gesagt einfach nur schrecklich. Und ich will nicht an dem Leid vieler Menschen beteiligt sein. Auch nicht indirekt.

In unserem Supermarkt gibt es als Alternative zu Billigeiern die Eier der Thanninger Freiheit. Diese sind zumindest aus Bayern, ohne Gentechnik und dazu auch noch mit Donau Soja gefüttert. Und meine Schwiegermutter ist mittlerweile davon überzeugt, dass diese auch doppelt so gut schmecken. 😉

 

Viele Menschen fangen um die Weihnachtszeit an Geld zu spenden, dabei kann man allein schon durch eine bewusste Kaufentscheidung die Welt verändern!

My heart needs protection…

Es ist nun 23:17 Uhr. Die Kinder schlafen friedlich, ich höre meine Schwiegermutter durchs Haus huschen, mein Mann ist irgendwo – in der Werkstatt oder im Büro. Ich bin müde und aufgeregt zugleich: es sind viele Monate vergangen seit ich hier zuletzt etwas geschrieben habe.

Und es ist sehr viel passiert.

In alle Richtungen.

Meine Ausbildung habe ich (überraschenderweise sehr gut) beendet. Überraschend? Ja, weil es eine sehr harte Zeit war. Auch wenn es schwangeren bzw. jungen Müttern ermöglicht wird die Ausbildung zur Hauswirtschafterin zu machen, so ist es doch kein Spaziergang. Als ich die Ausbildung begonnen habe war meine erste Tochter gut ein Jahr alt und ich war gerade wieder schwanger geworden. Unter der Ausbildungszeit entbunden, nach vier Wochen wieder in der Schule – Baby dabei. Sie war Gott sei Dank wirklich sehr ruhig, aber es gibt wahrlich bessere Situationen als während einer schriftlichen Prüfung mit der einen Hand ein Baby zu halten und zu stillen und gleichzeitig sich auf den Text zu konzentrieren und zu schreiben. 😉 Irgendwann war dann der Tag gekommen an dem ich beide Mädels zu Hause gelassen habe, was vor allem Abpumpen, Milchstau (=Schmerzen) und teils weinende Kinder bedeutet hat. Es war wirklich nicht schön, aber unterm Strich würde ich sagen hat dennoch die ganze Familie davon profitiert.

Der Tod meiner Oma und die Umstände haben mich zwischenzeitlich ziemlich aus der Bahn geworfen.

Kurz darauf ein sehr freudiger Anlass: die Hochzeit meiner Schwägerin! Aber auch dieses Fest war sehr anstrengend, da teilweise bei uns gefeiert wurde – so ein Hof will schon hergerichtet sein.

Der Sommer – früher hieß dass für mich vor allem: Ferien, lesen und schwimmen im kühlen See. Nun bin ich froh, wenn mein Mann mal vor 22:00 Uhr nach Hause kommt… von der viel gepriesen Arbeitsteilung im Haushalt und bei der Kindererziehung kann man da nur träumen.

Zudem hatte meine Schwiegermutter einen Bandscheibenvorfall, was für mich bedeutet nun noch mehr in die Geschehnisse des Hofes miteinbezogen zu sein. Und das ist schön! Wirklich! 🙂  Aber dazu ein andermal mehr…

Habe ich noch etwas vergessen? Ach ja.. die Taufe, die Ausstellung und die Vorträge, einen 50. Geburtstag mit über 100 Gästen bei uns zu Hause, der Urlaub, die Pläne für unser Haus, die Bälle, die Modenschau in München, Grillabende mit Freunden und dazu noch das Taubertal Festival… diese Jahr ist wirklich prall gefüllt. Und einem Verein bin ich auch noch beigetreten – aber pssst! mehr wird noch nicht verraten. 😉

Auf jeden Fall soll hier demnächst wieder mehr los sein, denn es gibt einfach sooo viel zu erzählen!

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Also:    Pfiad eich! Bis boid.

 

 

 

 

hier noch ein kleines Lied vor dem Schlafengehen…

My heart needs protection and so do I

 

 

Fasten – Teil 3

Auch im Radio kommen nun immer wieder Berichte darüber, wie schädlich Plastik für unsere Umwelt ist.

Dort werden zwei Augsburgerinnen vorgestellt, die nun Plastikfasten wollen. Und auch der Verbraucherservice Bayern ruft dazu auf die nächsten sechs Wochen auf Plastik zu verzichten.

 

Alles schön und gut, nur das „Verzichten“ hat einen etwas faden Beigeschmack. Aber gut, das gehört ja zur Fastenzeit dazu. 😉 Und wenn das für viele Menschen nun ein Sprungbrett bietet, dann ist das doch wirklich sehr erfreulich.

 

Was allerdings bei diesen Berichten immer wieder vergessen wird ist das es nicht nur um die Umwelt und ein paar Fische geht.

Was ist denn die Umwelt? Alles was uns Menschen umgibt. Die Böden, das Wasser, die Luft, das Klima, unsere Nahrung, die Tiere… und so wie wir mit diesen Bereichen umgehen, so kommt es auch auf uns zurück. Zum Beispiel durch Mikroplastik in Fisch und damit auf unserem Teller oder  unseren Böden und da unsere Böden unser Trinkwasser reinigen auch wieder in unserem Glas Wasser

Doch danach geht es weiter, denn Plastik enthält viele gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe, die sich in unserem Körper anreichern können. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) warnt schon seit 2012 ausdrücklich vor zu viel Kontakt mit diesen – vor allem für Schwangere, Babys und Kleinkinder.

Hier geht es zu dem ausführlichen Bericht der WHO.

Dabei wird von „endocrine disrupting chemicals“ gesprochen, zu Deutsch: endokrine Disruptoren. Damit sind hormonähnliche Substanzen gemeint, die sich auf unseren Körper auswirken. Bei Plastik ist es übrigens schon ausreichend es zu berühren (egal ob wir es berühren oder unsere Lebensmittel) damit diese Inhaltsstoffe in unseren Körper übergehen.

Sowohl die EFSA (European Food Safety Authority), als auch das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) äußern sich dazu mit klaren Worten.

 

Eine ausführliche Zusammenstellung an Informationen von gesundheitlicher Seite findet ihr auch in meinem Eintrag Artikel aus der Ärztezeitung.

 

Und um den eingangs erwähnten faden Beigeschmack wieder weg zu bekommen geht es demnächst um ein beliebtes Frauenthema: Klamotten – mit und ohne Plastik, bio und fair oder doch selbst genäht? Denn nur weil man versucht möglichst umweltbewusst zu handeln heißt das ja nicht, dass das gleich jeder 10 Meter gegen den Wind sehen muss. 😉

 

Auszeit in der Badewanne

Der Ein oder Andere wird vielleicht bemerkt haben, dass hier im Dezember nicht viel los war. Das lag vor allem daran, dass mir so ziemlich die Luft ausgegangen ist. Wie gut tut da ein schönes Vollbad in entspannter Atmosphäre….

Mit so einer schönen Badewanne aus Kupfer kann ich zwar leider nicht aufwarten und auch nicht mit Gußeisen emailliert. Aber mein Traum wäre das schon irgendwann. =)

Der Badewanneninhalt lässt sich da schon leichter an neue Bedürfnisse anpassen. Zum Beispiel mit Badebomben von Lush, oder auch mit selbst gemachten Badekugeln oder einem Badeöl in der Glasflasche.

Von meinen Kindern habe ich nun allerdings gelernt, dass man zum Baden eigentlich nicht viel mehr als Wasser braucht. Vielleicht mal etwas Speiseöl oder Salz, vielleicht mal einen Schuss Milch oder Sahne. Kamillenblüten oder Blüten von meiner Damaszener Rose im Garten. Ein Stück Seife für unter die Arme – fertig.

Und in was badet eine Hopfenbäuerin? Natürlich in Hopfen. 😉

Und ich liebe solche Schwämme! Schon immer… und erst recht wenn sie auf diese Art vertrieben werden. Mit einem Rasierhobel komme ich mittlerweile auch ganz gut klar. Eine Holzvariante von Mach3 gibt es allerdings auch. Wobei das Gefühl schon phänomenal ist, wenn man in der Badewanne liegt und dabei mit Rasierpinsel und Seife rumhantiert. Eines darf ich an dieser Stelle verraten: sehr ladylike – ohne rumgeschüttel einer Rasierschaumaludose, mehrmaligen Versuchen bis etwas kommt und verschmieren mit der Hand. Einfach nur mit dem Rasierpinsel aufschäumen und voilà schon kann man sich die Beine in Ruhe einpinseln.

Haarewaschen funktioniert bei mir bis jetzt am Besten mit den festen Shampoos von Lush. Doch dazu gibt es ein andermal einen ausführlichen Bericht.

Danach reingekuschelt in ein schönes Öko-Handtuch von Gudrun Sjöden… Diesmal zählt die Phantasie. Ein Foto gibt es nicht, dafür hoffentlich wieder viel Inspiration.

 

Lieblingsladen – Lieblingsprodukte

Unser Lieblingsladen für plastikfreie Kinderbekleidung und Spielsachen ist der Familienladen-Winter in Oberstimm.

Es begann alles mit unseren Stoffwindel, für die wir hier kompetente Beratung und endlich einen Ansprechpartner vor Ort gefunden hatten.

Danach kamen unsere Wollwalkanzüge (anscheinend zur Zeit unheimlich gefragt unter Müttern, da warm und pflegeleicht) und Schuhe. Und auch die Bodys aus Wolle/Seide haben wir in jeder Größe. Einen dicken Wollpulli würde ich auch immer wieder für jeden Herbst/Winter kaufen. Die Kinder sind darin einfach so schön kuschelig eingepackt… =)

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Das schöne ist hier, dass die Produkte auch noch meistens ökologisch produziert und fair gehandelt wurden.

 

Die Pyramide ist aus Holz und mit Pflanzenfarben bemalt -also kein Problem, wenn sie auch mal als Beißring herhalten muss. Der Hund mit Spieluhr hat ein Fell aus Baumwolle und ist mit Wolle gefüllt. Das Träumerle ist aus Seide und mit einem Wollball. Und die Lederpuschen sind aus pflanzengegärbtem Leder und mit pflanzlicher Farbe gefärbt. Solche gibt es zwar auch bei DM zu kaufen, aber nur hier bekommt man die Schuhe auch richtig angepasst und Tipps und Pflegehinweise dazu.

Zudem kommen die hier aufgeführten Produkte alle aus Deutschland.

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Sogar eine Badeente aus Naturkautschuk haben wir hier gefunden! Dazu ein echter Schwamm und ein Bademantelhandtuch (man beachte die Drückknöpfe: hier kommen die Arme durch )

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Das waren nun nur mal unsere absoluten Lieblinge… ich kann ja nicht den ganzen Schrank abfotografieren. =)

 

Viele Sachen, die man nicht gleich im Laden sieht können auch bestellt werden, wie Puppenwägen, Kinderküchen, Schaffelle, Bettwäsche, usw. Einfach mal nachfragen.

Unsere Erstlingsausstattung haben wir hier auch bekommen… so schön. Und besonders in diesem heißen Sommer war sie wirklich perfekt: ein Body aus Wolle/Seid (aus Deutschland) und ein Body aus Wollte/Seide (aus der Schweiz). Die Seide kühlt und die Wolle nimmt den Schweiß auf. Gleichzeitig wärmt die Wolle wieder, wenn im Schatten ein kühler Lufthauch kommt. Deshalb wird Wolle nun auch wieder vermehrt für Sportbekleidung verwendet. Aber dazu ein andermal mehr.

Für alle, die weiter weg wohnen: einige Artikel kann man auch über Ebay kaufen -> stores.ebay.de/Winter-der-Familienladen.

 

 

Bücher, Bäume, Steuergelder

Heute habe ich endlich eine gute Alternative zu Amazon gefunden! Es gibt zwar bis jetzt nur Bücher, DVDs, CDs und E-Books, aber das ist ja schon mal ein Anfang.

Warum ich eine Alternative zu Amazon will?

Ich halte schlicht und einfach nichts von einer Firma, die sich sowohl weigert ihre Mitarbeiter anständig zu bezahlen, als auch weigert bei uns Steuern zu bezahlen.

Da gehe ich doch lieber in meine Lieblingsbuchhandlung. Dort bekomme ich auf die Frage nach einem Märchenbuch keine 2231 Ergebnisse um die Ohren gehauen, sondern eine kompetente Auswahl der schönsten Bücher. Und falls mir ein Buch nicht gefällt kann ich es auch in einer Buchhandlung wieder zurück geben.

Aber trotzdem hier nun die soziale Ökoantwort auf Amazon: seedread.de

Der Versand ist hier übrigens auch kostenlos, die Mitarbeiter werden fair bezahlt, die Steuern werden in Deutschland gezahlt, gespendet wird auch noch was und wie schnell der Versand funktioniert kann ich euch hoffentlich in wenigen Tagen schreiben.

Ich hoffe viele Menschen werden hier einkaufen, damit diese Firma zu einer echten Konkurrenz wird.

„UND ALLE SO: YEAHH!“ (seedread)

Ein Loblied auf die Hauswirtschaft

Heute ist eigentlich keine Zeit – wie so oft – für einen Blogeintrag. Denn heute muss ich im Fach „Unternehmensgründung“ eine Schulaufgabe schreiben. Und eigentlich lernen…

Trotzdem möchte ich an dieser Stelle kurz die Hauswirtschaftsschulen an sich vorstellen und warum ich mich dazu entschlossen habe, trotz Studium in Psychologie und zwei kleinen Kindern, in Teilzeit eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin zu machen.

Zunächst lernt man in einer Hauswirtschaftsschule sehr viele lebenspraktische Dinge und bekommt auch noch das Rüstzeug um sich selbständig machen zu können. Nebenbei wird noch der Ausbilderschein absolviert und man bekommt vor allem Einblick in sämtliche Belange, die einen landwirtschaftlichen Betrieb betreffen. Mit anderen Worten: genau das was ich brauche.

Die Ausbildung dauert 1,5 Jahr in Teilzeit. Voraussetzung dafür ist, dass man schon eine abgeschlossene Berufsausbildung hat.

Unterrichtet werden unter anderem die Fächer: Kochen, Nähen, Haushalts- und Textilpflege, Ernährungslehre, Unternehmensgründung, landwirtschaftliche Unternehmensführung, Familie und Persönlichkeitsbildung, Haushaltsmanagement und Gartenbau.

Ich finde diese Schule klingt zwar furchtbar altbacken, aber trifft genau den Kern der Zeit. Genau die beiden Punkte nachhaltig und ökologisch leben werden hier bestens vermittelt.

Wie oft habe ich in den letzten Wochen und Monaten zum Thema einkaufen die Schlagworte bio, regional, saisonal gehört… aber woher weiß man denn, was saisonalerweise gerade da draußen wächst? Und warum ist „bio“ immer so teuer? Wo liegen eigentlich die Unterschiede zwischen dem Fleisch, dass ich im Supermarkt in Plastik eingeschweißt kaufe und dem Fleisch, dass ich in der Hofmetzgerei kaufe?

Alle diese Fragen und noch viel mehr werden hier kompetent und von Fachexperten beantwortet. Nicht von irgendwem, der mal irgendwas gehört hat oder selbst rumexperimentiert. Und auch das Haushaltstechnikseminar hätte ich ruhig schon ein paar Jahre eher brauchen können.

Was das Beste an der ganzen Schule ist? Die Mädels! Selten trifft man auf so unterschiedliche Frauen mit dem selben Ziel. Von der McDonalds-Mitarbeiterin, über die Metzgereifachverkäuferin bis hin zur Ingenieurin – von 21 bis 55 Jahren ist alles vertreten.

Hier der Link zu meiner Schule. Es gibt aber in ganz Deutschland Hauswirtschaftsschulen, die nach den selben Standards ausbilden.

Und nun muss ich zurück zu Diversifizierung… 😉